Eine Seebrücke ist ein Bauwerk, das vom Ufer einer Küste ins Meer hinaus erbaut wird. Sie ist keine Brücke im eigentlichen Sinne, da sie im Meer endet, doch sie überbrückt die Distanz von Land bis zu der Stelle, an der Schiffe (mit gewissem Tiefgang) festmachen können. Seebrücken dienten ursprünglich als Anlegestellen für Schiffe, heute ist diese Funktion oft in den Hintergrund gerückt.

Da die See zum Ufer hin manchmal sehr flach ausläuft, können Schiffe mit größerem Tiefgang dieses nicht mehr erreichen. Sie ankern deshalb entsprechend weit vor dem Ufer und können entweder mit Pendelbooten be- und entladen werden, oder durch einen entsprechend langen Steg. Diese Seebrücke genannte Stege reichen zum Teil mehrere hundert Meter ins Meer hinaus. Sie waren früher aus Holz, werden aber heutzutage oft aus Beton und Stahl gebaut. Neben ihrer Hauptfunktion als Anlegestelle dienen sie an Nord- und Ostsee dem Promenieren der Gäste, als Standorte für Restaurants, Imbissbuden und auch Hotels.
In Heringsdorf auf Usedom befindet sich die mit 508 m längste Seebrücke Deutschlands.
Luftbild: Fotoservice Mirko Boy www.Ruegenfotos.de
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